Ausstellungen


Dies vorweg: die Gemeinschaftsausstellung „MIX 15“ ist die sogenannte „kleine“ Ausstellung“ unseres Kunstvereins, also quasi eine Ergänzung zu der einmal im Jahr stattfindenen großen Gemeinschaftsausstellung in den Bürgerhäusern, bei der jedes Mitglied, das möchte, teilnehmen kann. Da die vereinseigene Galerie „Markt 9“ in einem kleinen und romantischen, bergischen Fachwerkhaus beheimatet und demzufolge nicht so besonders weitläufig ist, muss natürlich  jeweils die Zahl der Teilnehmenden begrenzt werden ( wobei jeder mal an der Reihe ist, ganz klar).

Diesmal zeigten also 15 Künstlerinnen und Künstler unseres Vereins drei Wochen lang im wahrlich wetterwendischen April eine Auswahl an Bildern und Skulpturen, wobei auch zwei meiner Exponate zu sehen waren, nämlich “James Harman” und “Besuch im Palmengarten”. Und ich war beileibe nicht die Einzige, die fand, dass diese Präsentation wieder ein guter Querschnitt der Kunstschaffenden unseres kleinen Städtchens war: persönlich, unterhaltsam und mit Haltung. Ja, Kunst kann politisch sein, lustig, aufklärerisch oder aufzeigend. Etwas, um eigene Standpunkte darzustellen, sich auszudrücken, sich auszutauschen und ganz vielleicht ein klein wenig zu bewegen.

Am Ende der Ausstellung lasen wir dann neugierig der Reihe nach die Kommentare in unserem immer bereit liegenden Gästebuch, fanden dort Stammgäste und Neue, zählten die Besucher anhand der diversen Strichlisten, fanden einiges an Spenden in der weißen Holzkuh – oh ja, das ist doch schon mal was – und dann machten wir die Wände wieder frei für die nächste Präsentation….( Zur Großansicht bitte auf die Bilder klicken). Wer gern den Artikel aus dem RGA lesen möchte, hier ist der Link:  “Künstlerische Vielfalt” – Kunstverein im RGA

Schon seit langem habe ich mich auf meine Ausstellung in der Galerie des hiesigen Kunstvereins gefreut. Denn ich habe die große Freude und das Vergnügen, 21 meiner Zeichnungen in Mischtechnik in dem stimmungsvollen Rahmen der Kunstgalerie präsentieren zu dürfen. Ja, und außerdem hatte ich die Ehre, dass Wolfgang Becker, Gitarrist und Sänger der Düsseldorfer Band „Schwarzbrenner“, auf der Vernissage am gestrigen Sonntag anwesend war, um die Besucher musikalisch zu begrüssen und die Ausstellung zu untermalen. Die Freude war deshalb so groß, weil ich Wolfgang Beckers musikalische Interpretationen der Lyrik des expressionistischen Dichters Georg Heym seit langem sehr schätze.
Eigentlich kenne ich kaum jemanden, der nicht ein Fan von Wolfgang Becker oder Georg Heym ist,  was beweist, dass ich in der Auswahl meiner Mitmenschen nicht immer ein unglückliches Händchen habe
Wenn man auf das Plakat an der Tür schaut, sieht man, dass ich die Ausstellung unter das Thema  „Der Fremde – Der Gleiche“ gestellt habe, denn wie jeder, der mich auch nur ein klitzekleines bisschen kennt, weiß,  interessieren mich bei meinen Zeichnungen zuallererst Menschen.
Vor allem auch ihre Lebensgeschichten, die in der heutigen Zeit scheinbar soviel facettenreicher sind, weil die Welt vielleicht so viel mehr zulässt: warum landet z.B. eine gestandene Frau aus Benin, die Medizin studiert hat, auf der Bühne und spielt Gitarre? Das, was vielleicht nicht immer auf den ersten Blick zu sehen ist, versuche ich mit dem Zeichenstift einzufangen – als einen emotionalen Moment, gestellt oder quasi als Schnappschuss mitgenommen, in Appartements, auf Bühnen, im Biergarten, beim Klettern, und ja, auch auf dem Bett sitzend.
Aber natürlich ist mein persönlicher Eindruck immer nur ein ganz kleiner Teil der Wahrheit. Das ist klar.
Drei Wochen lang, nämlich bis zum 19. Februar wird die  Ausstellung zu sehen sein und Einblicke in meine Ansichten von mehr oder weniger figürlich dargestellte Charaktere gewähren; und zwar auch zum Mitnehmen. Die Bilder kann man mittwochs und sonntags von 15 bis 17 Uhr anschauen, oder gerne zu einem mit mir vereinbarten Termin. Einfach einen Zeitpunkt per Tel. oder mail ausmachen!
Ich bin gespannt, freue mich auf die kommenden Tage und Begegnungen. ( Zur Großansicht bitte auf die Bilder klicken.)

Oh ja, das war eine Nacht für richtige Nachtschwärmer! Überall in der Nachbarstadt Remscheid wurde am Wochenende während der „Vaillant Nacht der Kultur“ eine Menge geboten: Kunst, Musik, Theater, Tanz, Lyric, Design, Film, Kabarett, Lesungen und auch Geschichtliches. 67 (!) Stätten öffneten ihre Pforten für Besucher. Und zwar waren nicht nur die klassischen Kultureinrichtungen dabei, nein, auch Läden, Büros, Keller und sogar Gewächshäuser wurden für eine Nacht umgewandelt in einen magischen Ort der Kultur. Ja, und ich konnte sie wieder live erleben, so wie im letzten Jahr ( zum Nachlesen  hier klicken), nämlich als Ausstellerin meiner Musiker-Portraits „BLUES-ART“ in den Geschäftsräumen von Herrn und Frau Roll (siehe Foto, zur Großansicht bitte auf das Bild klicken) in der Fußgängerzone Alleestr. 58.  Zwanzig Portraits von Musikern und Musikerinnen hatte ich aufgehängt und dazu noch einige Kinderportraits. Und weil die Nacht lang werden würde, servierte Hausherr Klaus Roll vorab ein perfekt gewürztes hausgemachtes „Chilli Con Carne“ und Kaffee nach Bedarf in der Personalküche, später dann gab es für die Besucher süßes Popcorn, frisch und heiß aus der Maschine und kistenweise eisgekühlten Prosecco ohne Limit.

Von Beginn an bevölkerten Menschen jeglicher Coleur in stetem Strom und in bester Stimmung den Laden, sogar ein schwarzer Hund kam in Begleitung seines Herrchens und trottete  durchaus interessiert, so schien es mir jedenfalls, an den Bildern vorbei. “Sagen Sie mal, könnten Sie auch ein Portrait von Elvis Presley anfertigen?” fragte ein Herr mit Zylinder und Rucksack, und eine resolute, weisshaarige  Dame erwog, ein altes Foto ihres Vaters rauszusuchen, dass sie sich gern als gemaltes Portrait an die Wand hängen möchte. Ein kleines Mädchen wollte wissen, ob ich sie eventuell als Prinzessin zeichnen könnte, am liebsten mit einem Einhorn daneben, und niemand konnte hören oder sehen, wie der Berg, der tagelang vor mir gestanden hatte, sich leise bröselnd verabschiedete, sich erst in Staub und dann in Luft auflöste. Wir haben dann irgendwann mit Rosato Frizzante angestoßen, auf die Bilder, den erfolgreichen Abend, die tolle Zusammenarbeit und die letzte Dreiviertelstunde, ich durfte noch den Rest meiner mitgebrachten Postkarten in die Welt ausgeben und signieren. Ja, und von Susanne, die ich ungefähr 3 Jahre nicht gesehen hatte, gab es eine Einladung zum Folkfest und dazu dann gleich noch mal Prosecco und die späte Einsicht: warum mache ich mich vorher eigentlich immer so verrückt?

Hat jemand Lust, in der nächsten Zeit einmal einen Ausflug in das schöne, herbstliche Bergische Land zu machen? Der Wermelskirchener Kunstverein, dessen Mitglied ich bin, lädt nämlich zur 15. Jahresausstellung in die Bürgerhäuser an der Eich (siehe Foto)  ein! Hier gibt es ab heute Abend in einer Gemeinschaftsaustellung von ca. 30 (Hobby)-Künstlern des Vereins circa 50 Kunstwerke zu sehen.  Man kann sich dort  Zeichnungen, Aquarelle, Acrylbilder, Spachtelarbeiten, Pastelle, Ölgemälde, Schnitzereien, Linolschnitte, Skulpturen etc.pp. anschauen. Wie in jedem Jahr möchte sich der Kunstverein in dieser Form allen Kunstinteressierten vorstellen und damit zeigen, wie vielseitig die Mitglieder des Vereins sind und was sie in Bezug auf Kunst so alles zu bieten haben. Auf Foto 2 sind wir damit beschäftigt, die zu präsentierenden Exponate zu sortieren, zu listen und aufzuhängen.
Auch von mir gibt es dort wieder zwei Bilder zu sehen, diesmal keine Portraits, sondern zwei Gruppenbilder von Menschen, gezeichnet in Pastellkreide und betitelt „Feierabend“ und „Sommerferien“. Wenn man mal genau auf das 3. Foto hier schaut, sieht man die beiden Bilder auf der Stellwand ganz rechts.

Zur Vernissage laden wir heute Abend, am 28.10.2010 um 19:30 Uhr ein, der Kunstverein spendiert tablettweise Sekt und das ein oder andere Getränk, sowie diverse Knabbereien. Die musikalische Untermalung wird “Les Searle” aus Wermelskirchen übernehmen. Wer also jetzt Lust dazu bekommen hat:  Die Ausstellung in den Bürgerhäusern kann bis zum 6. 11.2011 von Montag – Freitag 10:30 – 13:30 Uhr und Samstag/Sonntag, sowie am 01.11.2010 von 11:00 – 17:30 Uhr besichtigt werden.

Die Presse hat auch schon berichtet. Wer den Text aus dem RGA gerne lesen möchte, der kann dann mal hier auf den Link klicken – RGA-Artikel – (klick) .  Das Foto Nr.4 hat übrigens Herr Draheim vom RGA gemacht. Wenn man genau hinsieht, kann man mich auch auf dem Foto erkennen. Ja, genau, ich bin die mit dem rotkarierten Schal.

Ja, Schmallenberg. Ein mitten im Sauerland, meiner früheren Heimat, gelegenes Städtchen mit sonnenbeschienenen Fachwerkhäuschen, dicken Buchen und Linden, deren bunte Blätter über die Straße wehen, und einer Schützenhalle, die man dort so schön und stimmungsvoll nicht erwartet. Oh ja, die Schützenhalle ist durchaus ein interessanter Ort für Ausstellungen und Veranstaltungen, nicht nur für Schützen. Dort habe ich also ca.25 Stck. meiner Bilder der „BLUES-ART“- Portraits von Musikern“ zeigen dürfen. Nein, man sollte sich nicht täuschen lassen, denn vor dem Hintergrund gängiger Klischees bergen das Sauerland und insbesondere auch die Menschen dort einiges an Überraschungen. So wird z.B. von einer jungen Dame in Westernstiefeln, die mir mit einem Glas Bier in der Hand beim Auspacken zusieht, mein Portrait von Abi Wallenstein sogleich Hamburg oder das Portrait von John Primer sogleich dem Chicago Blues zugeordnet.

„Bei Julian Sas war ich vor ein paar Monaten,“ erzählt mir dann ein älterer, fast gebrechlich wirkender Herr mit Zopf und studiert das Portrait desselben genau, während eine bestens gelaunte Texanerin, die in Schmallenberg zu Besuch weilt, sich von mir ein Autogramm (!!!) in Ihr Reisetagebuch geben lässt.

Eine gute Stimmung allenthalben, eine schöne Atmosphäre und ausgelassenes Geplauder lassen den Abend in der in verschiedene Bereiche unterteilten Halle wie im Fluge vergehen. Man trifft sich vor der langen Theke, an einem der Biertische, macht es sich im Bistrobereich gemütlich oder flezt sich mit seinem Glas in der Hand in einen der Sessel, die das Wohnzimmer Feeling darstellen sollen.

Meinen herzlichen Dank hiermit an die Veranstalter:  Christa, Katharina und Jürgen!

Morgen, am Freitag, den 23. September gibt es acht Stunden Kunst und Kultur nonstop am Rathaus meiner Heimatstadt! Dieses Event haben der Kunstverein, die Musikschule und das Literaturcafé mit der Bürgerstiftung der Sparkasse auf die Beine gestellt. Das Rathaus bzw. das Gerüst drumherum wird von uns Mitgliedern des Kunstvereins sozusagen zu einer Freiluft-Galerie umgestaltet. Ich habe die Freude und das große Vergnügen, dort auch einige meiner Bilder zeigen zu können. Ausserdem werden auf dem Rathausvorplatz drei Pavillons aufgebaut, in denen man bei der Acrylmalerei, der Holz-Bildhauerei oder verschiedenen Drucktechniken zuschauen kann. Der Bereich „Texte“ startet dann um 17.30 Uhr mit einer kulinarischen Lyrik im Foyer des Bürgerzentrums. Dort bringt Peter Zimmer Gedichte rund ums Essen und Trinken mit.  Und die „Töne“ gibt es ab 18.45 Uhr auf dem Vorplatz und einer Bühne: Teile des Sinfonieorchesters spielen Kammermusik, “Terpsichore”, das Ensemble für alte Musik, tritt auf, sowie die Jazzcombo und die Rockband der Musikschule.

Also. Wer morgen noch nichts vorhat oder schon lange mal in das schöne Bergische Land fahren wollte – das wäre doch mal eine gute Gelegenheit! Vielleicht sehen wir uns?  ( Foto und Fahrrad: Rainer Groß-Hardt)

Manche Dinge merkt man erst spät. Manch einer mag vielleicht einwenden: Besser spät als nie.  Gewiss, in vielen Fällen ist das wirklich besser, aber nicht immer. In einigen Fällen hat mir das Wissen um den Verlust einer Sache erst richtig das Leben schwer gemacht. Da wäre es besser gewesen, ich hätte den Verlust gar nicht gemerkt. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.  Genug der Floskeln. Ich saß also auf dem Teppich und machte mich an das Verpacken der Bilder für die Ausstellung im UPH in Essen am 18.03.2011. Denn ich hatte die Freude und das große Vergnügen, noch einmal 12 Bilder meiner BLUES-ART in dem Künstlerhaus, Friedrich Ebert Str.18, ausstellen zu dürfen. Ich saß also auf dem Teppich und betrachtete die zurechtgeschnittenen Luftpolsterfolien und die vorsortierten Tragetaschen eingehend und stellte fest: Sie fehlt. Sie ist nicht mehr da. Die große schwarze Tragetasche mit dem aufgedruckten Bild einer quietschgelben Banane, die ich mir mal, ich glaube, im Shop des Museums Ludwig in Köln gekauft habe. Denn Tragetaschen für den Bildertransport sind für mich eine wichtige Sache, kann ich doch dann deren mehrere auf einmal vom Auto zum Ausstellungort bringen. Aber seit wann eigentlich fehlt die schwarze Bananentasche? Hatte ich sie zwischenzeitlich zweckentfremdet? Irgendwo deponiert? Erinnerungstechnisch klaffte da eine große Lücke.  Zum Glück lag in Essen, so ich ja bereits wusste, das passende Parkhaus gleich hinter dem UPH, so dass der Bildertransport ohne große Umstände und/oder Schwierigkeiten vonstatten gehen konnte. Und so lief ich dann mehrmals die paar Schritte mit meinen in Luftpolsterfolie verpackten Portraits in diversen Tragetaschen zum Künstlerhaus und dann die Spiraltreppe im Rhythmus nach oben, hinein in den Raum Nr. 222.  Leider ohne die schwarze Bananentasche. Aber trotzdem richtig gut gelaunt.

Und wer jetzt gerne etwas über das UPH und meine dortige letzte Ausstellung nachlesen möchte, der kann dann mal hier klicken ( klick ).

Ein “Freiraum in einer immer perfekteren Welt”, so lautet das Motto des UPH in Essen und so kann man es auf den Flyern lesen, die dort im einladenden Entree ausliegen.

Es empfängt uns ein im Wortsinn großartiges, liebevoll gestaltetes, so überraschend wie anrührendes und verblüffendes Künstlerdorf, ein schöpferisches Kaleidoskop der Gegend Rhein/Ruhr, jenseits der üblichen Abziehbildchen. Als ich vom Projekt erfuhr, hier, in dem über 4.000 m2 großen Künstlerdorf am Limbecker Platz in Essen ca. 15 Bilder meiner “BLUES-ART” präsentieren zu können, war mir das Freude und Ehre gleichermaßen.

Denn draußen gab es Schauerwetter, Kälte und Nässe und drinnen eine bunte Reihe von Menschen, die sich durch die Räume, die offenen Ateliers und Galerien treiben liessen. Eine einzigartige, entspannte Atmosphäre war das, ja, die Besucher genossen diesen “Melting Pot”, für den die Themen Engagement, Zusammenarbeit und Zupacken an erster Stelle stehen. Ein großes Vergnügen war das für mich, es wurde viel gelacht, bei Gesprächen über Kunst und Blues, über Harmonicaspieler auf Tournee, die musikalische Zukunft von Oli Brown und die Haare von Jimi Hendrix…Sie ahnen es, man hätte evtl.  dabei sein müssen. Der wunderbare Abend endete dann draußen auf der Dachterrasse mit einem Blick ins Lichtermeer der Stadt, das nahtlos überging und sich auflöste im Nachthimmel.

- Und hier kommt dann jetzt noch mein Dank an die Initiatoren, die Helfer und den Fotografen, sowie an Wolfgang, Chris und Rolf für die Musik.

Wer jetzt Lust hat, sich einige Bilder meiner “BLUES-ART” anzuschauen, der kann dann mal oben auf den Reiter “Portfolio” klicken.

In der „Nacht der Kultur“ treffen sich  Musik- und Kabarettfreunde, die Anhänger bildender Kunst, die Nachbarin mit dem Nachbarn, Tanzbegeisterte oder literarisch Interessierte, der  Hinz mit dem Kunz und der X mit dem Ypsilon. Sie ist nämlich schon längst kein Geheimtipp mehr, diese besondere Nacht, die im gesamten Stadtgebiet und den Stadtteilen der Nachbarstadt Remscheid stattfindet. Schon zum 6. Male ist die Dunkelheit sozusagen fast überall strahlend hell erleuchtet und stundenlange Entdeckungsreisen durch die „Nacht der Kultur“ locken auch so manchen Faulpelz vom heimischen Fernseher weg. Na, also.  Ja, und ich kann sie live erleben, diesmal nämlich als Ausstellerin meiner Musiker-Portraits „BLUES-ART“ in den Geschäftsräumen des Herrn Klaus Roll (siehe Foto, zur Großansicht bitte auf das Bild klicken) in der Alleestr. 58.  Zwanzig Portraits von Musikern und Musikerinnen habe ich aufgehängt, dazu noch einige Kinderportraits.

Und plötzlich sind Sie alle da. Die Räume voll, der „Rundgang“ an den Bildern entlang rege in Anspruch genommen, die Stimmung großartig. „Schwarzbrenner`s“ Wolfgang tritt an, Gitarre in der Hand, Setlist in der Tasche. „Schwarzbrenner`s“ Chris legt vor, das Publikum ab, der Laden wird heiß, die Musik immer besser. Frau Roll und ihr Team füllen ohne Pause die Gläser mit Prosecco nach, Alkoholfreies gibt`s natürlich auch, wir können`s bezeugen, zur Not auch schwören, Etiketten schwindeln meistens nicht. Das Publikum klatscht, Rhein-Ruhr wird mitgesungen, Fragen werden gestellt, Gespräche geführt, die Popcornmaschine umlagert. “Das ist super.” “Was sind die gut.” “Können Sie auch von mir ein Portrait malen?”
Siggi mit der Kamera, eine Transportkarre in der Umkleidekabine, die momentan gar keine ist, ein grünes Plüschkrokodil auf dem Regal, ein bestens gelaunter Herr Roll überall, lachende Gläser-Spülerinnen, schiefe Krawatten, ein vollgeschriebener Adress-Zettel, eine verlegte Brille, ein Flyer-Ständer, der immer wieder nachgefüllt werden muss und eine neue Che Guevara – Mütze auf dem Kopf eines Dichters. Oh ja, das wird eine lange Nacht.

(Insgesamt also eine tolle Veranstaltung, aber leider schon wieder zu Ende.)

Wer in der nächsten Zeit mal einen Ausflug in das schöne, herbstliche  Bergische Land machen möchte, der kann dann auch mal gerne die 14. Jahresausstellung des „Kunstvereins Wermelskirchen“ in den Bürgerhäusern an der Eich (siehe Foto)  besuchen. Hier locken nämlich zur Zeit ca. 25 Künstler in einer Gemeinschaftsausstellung mit Bildern und Skulpturen und zeigen einen Querschnitt ihrer Werke. Wie in jedem Jahr stellt sich der Kunstverein in dieser Form allen Kunstinteressierten vor und zeigt damit, wie vielseitig die Mitglieder des Vereins sind und was sie in Bezug auf Kunst so alles zu bieten haben.
Auch von mir gibt es dort zwei Bilder zu sehen, ein Portrait von Jimi Hendrix, nämlich „Red House“ und ein Kinderportrait, betitelt „Happy Moment“.

Zur Vernissage laden wir heute Abend, am 29.10.2010 um 19:30 Uhr ein, der Kunstverein spendiert tablettweise Sekt und das ein oder andere Getränk, sowie diverse Knabbereien. Die musikalische Untermalung wird wieder die Musikschule Wermelskirchen übernehmen. Wer also jetzt Lust dazu bekommen hat:  Die Ausstellung in den Bürgerhäusern kann Montag – Freitag 10:30 – 13:30 Uhr und Samstag/Sonntag, sowie am 01.11.2010 von 11:00 – 17:30 Uhr besichtigt werden. Auch eine Finissage gibt es diesmal, sie findet am Sonntag, den 07.11.2010 statt und zwar in dem musikalischen Rahmen eines Kammerkonzertes mit Werken von Robert Schumann und Roland Vossebrecker.  Näheres kann man oben unter der Rubrik „Ausstellungen“ nachlesen.

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