„Wish You Were Here….“ – ich bin überzeugt davon, dass jeder diesen Song kennt und ihn augenblicklich mitsingen oder zumindest mitsummen kann. Natürlich haben die Herren Waters und Gilmour nicht nur diesen phantastischen Song geschrieben, sondern auch solche Stücke wie „Shine On You Crazy Diamond“, „Fat Old Sun“, “The Happiest Days Of Our Lives” oder „Alan’s Psychedelic Breakfast“.

Einige Vinyl-Longplayer der „Pink Floyd“ stehen schon seit Jahren, nein, seit Jahrzehnten in meinem Plattenregal und darum hatte ich schon seit längerem die Idee, der Band mittels Farbe und Pinsel meine ganz persönliche Dankbarkeit für viele schöne, musikalische Stunden, Tage und Konzerte zu erweisen. Zudem ich den Gig aus dem Jahre 2002 – oje…schon so lange her – in der Lanxess Arena Köln noch in allerbester Erinnerung habe. Denn das war einer dieser Tage, an denen man in aller Ruhe barfuß durch das im Licht schimmernde Gras des Rheinufers schlendern konnte, ohne dabei in ein einziges Hundehäufchen getreten zu haben. Tage, die voller zuversichtlicher Leichtigkeit und positiver Grundstimmung ein wunderbares Zutrauen in das Leben geben.

Also suchte ich für den Hintergrund dieses Bandportraits grasgrüne und sonnengelbe Aquarellfarben aus, dazu ein klein wenig Ocker und Braun, und zeichnete anschliessend mit der Tuschefeder Gräser, Wolken, Blätter, Wellen und Wolken darauf. Die Herren der Band sind ebenfalls mit Tuschefeder und Aquarellpinsel gemalt. Mir schwebte von Anfang an vor, die Jungs in ihren noch jungen Jahren, eben aus der „Wish You Were Here“-Zeit, darzustellen.  Also blätterte und las ich tagelang in alten Songbüchern, Tourbooks und Plattenhüllen, legte dazu die eine oder andere ihrer Schallplatten auf, bis ich schliesslich fündig wurde.

Ja, und nun ist das Bild fertig – es ist 40 x 50cm groß, hat ein mattweißes Passepartout und dazu einen weißen Holzrahmen. Übrigens: wenn man auf die Bilder klickt, erhält man eine Grossansicht.

Leonie`s Hund ist ein toller Typ – ein Labrador, gutaussehend, charmant und smart. Und dazu noch freundlich und aufmerksam. Dieser treue Freund verdient es, so meint Leonie, naturgetreu portraitiert zu werden.

Jeder weiß aber, dass sich die meisten Hunde, sofern sie nicht schlafen, als lebendige Modelle bestenfalls skizzieren lassen. Trotz diverser Leckerli verlieren sie naturgemäß sehr schnell die Geduld, wenn man die Zeichnung detailliert ausarbeiten möchte und dabei hofft, dass sie vielleicht doch eine Weile ruhig sitzen bleiben. Darum erhielt ich von Leonie einige schöne Fotos, die wunderbar als Vorlage für dieses Portrait geeignet sind.

Zuerst skizzierte ich grob die Grundlinien des Kopfes und zwar freihändig mit einem Bleistift der Stärke HB. Anschließend kamen die relevanten Umrisse an die Reihe,  z.B. die der Kopfhaltung, der Augen und der Nase.  Sobald ich damit zufrieden war, radierte ich die Hilfslinien sorgfältig wieder weg.  Danach ging es an das Schraffieren und Schattieren. Dabei zeichnete ich abwechselnd in verschiedenen Bereichen, um den Überblick über die Verteilung von Hell- und Dunkelanteilen zu behalten.  So kann ich auch gleich immer einen Ausgleich schaffen.  Hell sind z.B. Teile des Fells und der Schnauze, dunkel sind die Nase, das Halsband und die lustigen, treuen Augen, die selbstverständlich genau wissen, wie sie schauen müssen, um Leonie zur Gabe eines feinen Kauknochens zu bewegen. Und ich habe keine Zweifel, dass ihm dies zumeist gelingt… ( zur Großansicht bitte auf das Bild klicken).

Manche Bands, die rocken die Hütte so, dass ich nur mit Mühe in der Lage bin, sie vor Ort in Skizzen zu erfassen. Dann ist Schnelligkeit das A und O.  Bei diesen Entwürfen konzentriere ich mich dann ganz auf die Umrisse. Details ignoriere ich.  Hogjaw ist so eine Band oder Julian Sas oder, ganz klar, Danny Bryant`s Red Eye Band.

Diesmal habe ich mich dazu entschlossen, bei diesem Bandportrait die Skizzen nicht perfekt auszuarbeiten ( so wie ich das sonst meist tue),  sondern eine bewegte Szene voller Stimmung und Atmosphäre zu zeigen. Das ganze Bild sollte rocken!  “Set ‘em wild, set ‘em free” sozusagen.  Dazu habe ich dann zu Hause zuerst mit lockerer Hand einen Entwurf mit Kohlestift angelegt und anschließend den Kohlestaub vorsichtig weg gepustet.  Dann begann ich mit einem dicken Pinsel die dunkelsten Schatten anzulegen, z.B. Teile des Hintergrundes, der hier mit schnellen drastischen Strichen und verschiedenen nicht näher konkretisierten Elementen definiert ist.  Dabei muss man immer beachten, woher das Licht kommt! Das ist wichtig!  Hier befindet sich der Scheinwerfer links oben und strahlt hell auf den Rücken des Sängers, der hier die zentrale Person ist,  leuchtet auf den Arm und erzeugt helle Reflexe auf seinen langen Haaren.  Ein weiterer Spot vom Bühnenhimmel taucht Arm und Instrument des Gitarristen in rotes Licht.  Gesicht und Oberkörper bleiben weitgehend im Dunkeln.  Beim Malen überprüfe ich immer wieder die Gesamtwirkung des Bildes, indem ich es woanders hinlege oder es mir aus einer anderen Perspektive anschaue.  Manchmal gehe ich davor hin und her oder platziere es auf dem Boden und schaue es mir aus der „Vogelperspektive“ an.  Falls nötig, werden dann Schatten vertieft oder einzelne Stellen aufgehellt.  Anschließend lasse ich das Bild einen Tag lang trocknen und betrachte es dann noch einmal aus einem gewissen Abstand. Und dann: “Rock it!”

Dieses Bild ist 30 x 40cm groß, bekam ein mattgraues Passepartout und einen metallisch dunklen Rahmen.

In unserer gemeinsamen, spannenden Blogparade „10*Wochen*10 Blogs*10 Künstler*10 Werke“ wurden während unserer Aktion insgesamt 10 Original-Kunstwerke verlost. Wer mag, kann hier noch einmal Näheres zu dem Thema nachlesen 12. April „Kunst umsonst“ (klick).   Mein “Giveaway” des Projektes, nämlich ein Portrait des großartigen Jimi Hendrix, betitelt  “Hush”,  ging auf die Reise nach Italien und zwar zu Sybille. Yeah! Und nun kann hier jeder mal sehen, wie Jimi Hendrix ganz lässig an Sybilles “musikalischer” Wand über dem Klavier hängt…

Übrigens: die anderen Bilder sind von der talentierten Sybille Tezzele-Kramer selbst gemalt!

„10 Blogs – 10 Wochen – 10 Fragen“  so lautet das Thema unserer Blogparade. Ich kann es fast gar nicht glauben, wie schnell die Zeit vergangen ist, denn jetzt wir sind schon bei der letzten Etappe angelangt.  Fast alle unsere Werbe-Postkarten ( zur Grossansicht bitte auf das Bild klicken) sind mittlerweile verteilt, verschickt, verschenkt oder an Wände gepinnt. Fast bin ich schon jetzt ein bisschen wehmütig…..Also, wer jetzt in dieser letzten Woche gerne das Original-Kunstwerk von Frank Koebsch,  „Kranich“ Miniatur in Aquarell auf Hahnemühle Aquarellpostkarte 10,5 x 15 cm,   gewinnen möchte, der kann sich diesmal an der Diskussion über die Frage “Sind Aquarelle Kunst?” beteiligen.   Näheres zu unserer 10-er Blogparade kann man hier in meinem Eintrag vom 12. April „Kunst umsonst“ (klick) nachlesen.  Unter allen Beteiligten an der laufenden Diskussion wird am Ende der Woche das tolle Bild von Frank ausgelost und ausserdem gibt es zusätzlich ein Überraschungspäckchen der Firma Hahnemühle  zu gewinnen.

Und hier geht es zur Frage von Frank Koebsch: “Sind Aquarelle Kunst?”

Liebe Leserinnen und Leser, die neunte und somit die vorletzte Blogparadenwoche findet diesmal bei mir statt! Und los geht es mit meiner Frage zu unserer Aktion „10*Wochen*10 Blogs*10 Künstler*10 Werke“. Sie lautet:

Schafft Kunst Illusion?

Sollten sich Bilder zuerst dazu bekennen, Bilder zu sein, und dann zugeben, dass jedes Bild eine Täuschung ist, eine Illusion, nichts anderes als ein bemaltes Objekt?Ein Gemälde stellt etwas Wirkliches dar, aufgrund dessen der Künstler die Illusion schafft. Das heißt, dass die Idee, die ein Maler zu verwirklichen trachtet, etwas Rea­les besitzt, die Wirkung, die hieraus resultiert, sich jedoch nicht mehr mit der Realität deckt. Also schafft der Künstler mit Hilfe der Wirklichkeit ein illusionäres Spiel um seiende und scheinende Existenz. Oder?

Mondrian sagte: „Kunst steht über jeder Realität. Sie hat keine unmittelbare Beziehung zur Wirklichkeit. Daher darf sie auch nicht an der Erfahrungswirklichkeit gemessen oder gar dieser nachgeordnet werden.“ – Frida Kahlo sagte: „Ich habe niemals Träume gemalt. Was ich dargestellt habe, war meine Wirklichkeit.“

Wie denkt Ihr darüber? Schafft die Kunst Wirklichkeit oder Illusion? Also, ich muss schon sagen – ich bin sehr gespannt auf die Diskussion und freue mich darauf. Am Sonntag verlose ich dann das obige Originalbild „Jimi Hendrix – Hush“ ( wasservermalte Pastellstifte, Graphit und Tinte auf Bütten von Hahnemühle 30 x 21 cm, Größe der Zeichnung ca. 15 x 15 cm) und zusätzlich noch ein Überraschungspaket der Firma Hahnemühle unter den Diskussionsteilnehmern. Jeder, der hier einen Kommentar zur obigen Frage schreibt, nimmt automatisch an der Verlosung teil. So, und nun hoffe ich natürlich noch, dass es interessant für uns alle wird und wünsche viel Glück!

P.S. Wer noch einmal nachlesen möchte, was es mit unserer 10-er Blogparade auf sich hat, der kann dann mal meinen Artikel vom 12. April „Kunst umsonst“ (klick) nachlesen.

Vielleicht habt ihr auch Lust, die vergangenen Diskussionen nachzulesen:

Andreas Mattern
Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten
Julia Tepasse
Ist es in der Kunst wichtig, konzeptionell zu arbeiten?
Oliver Kohls
Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?
Conny Niehoff
Sollte Kunst bezahlbar sein ?
Susanne Haun
„Wer oder was ist ein Künstler und warum?“
Anna Schüler
Ist Malerei ein Auslaufmodell?
Frank Hess
Darf Kunst auch einfach nur schön sein?
Helen Königs
Welche Bedeutung haben Vorlagen für die Entstehung eines eigenständigen Bildes?“ 

Ja, liebe Leser, jetzt sind wir schon bei der 8. Etappe unserer Blogparade „10 Blogs – 10 Wochen – 10 Fragen“ angelangt ! Wer jetzt in dieser Woche gerne das Original-Kunstwerk von Helen Königs, „Strandhaus 6″, Acryl auf Pizzakarton; genäht auf  Passepartout, 15 x 15 cm, aus dem Jahre 2011  gewinnen möchte, der kann sich diesmal an der Diskussion über die Frage ”Welche Bedeutung haben Vorlagen für ein eigenständiges Bild?” beteiligen.   Näheres zu unserer 10-er Blogparade kann man hier in meinem Eintrag vom 12. April „Kunst umsonst“ (klick) nachlesen.  Unter allen Beteiligten an der laufenden Diskussion wird am Ende der Woche das tolle Bild von Helen ausgelost und ausserdem gibt es zusätzlich ein Überraschungspäckchen der Firma Hahnemühle  zu gewinnen.

Und hier geht es zur Frage von Helen König: ”Welche Bedeutung haben Vorlagen für ein eigenständiges Bild?”

Liebe Leser, die 7. Etappe unserer Blogparade “10 Blogs – 10 Wochen – 10 Fragen” läuft! Wer in dieser Woche gerne das Original-Kunstwerk von Frank Hess „Tulpenvase”, eine Zeichnung in der Grösse 30 x 20 cm, Tusche auf Bütten,  gewinnen möchte, der kann sich diesmal an der Diskussion über die Frage „Darf Kunst auch einfach nur schön sein oder benötigt sie einen Bezug oder Kontext?“ beteiligen.   Näheres zu unserer 10-er Blogparade kann man hier in meinem Eintrag vom 12. April „Kunst umsonst“ (klick) nachlesen.  Unter allen Beteiligten an der laufenden Diskussion wird am Ende der Woche das tolle Bild von Frank ausgelost und ausserdem gibt es zusätzlich ein Überraschungspäckchen der Firma Hahnemühle  zu gewinnen.

Und hier geht es zur Frage von Frank Hess: „Darf Kunst auch einfach nur schön sein oder benötigt sie einen Bezug oder Kontext?“

Ja, ab heute läuft die sechste Woche der Blogparade! Wer gerne das Original-Kunstwerk “Zwischen den Zeiten VI“ Format A4, Tusche auf Silberburg Bütten, gewinnen möchte, der kann sich diesmal an der Diskussion über die Frage “Ist die Malerei ein Auslaufmodell?” beteiligen.   Näheres zu unserer 10-er Blogparade kann man hier in meinem Eintrag vom 12. April „Kunst umsonst“ (klick) nachlesen.  Unter allen Beteiligten an der laufenden Diskussion wird am Ende der Woche das tolle Bild von Anna ausgelost und ausserdem gibt es zusätzlich ein Überraschungspäckchen der Firma Hahnemühle  zu gewinnen.

Und hier geht es zur Frage von Anna Schüler: “Ist die Malerei ein Auslaufmodell?”

Halbzeit in der Blogparade! Die fünfte Woche der Blogparade läuft! Wer gerne das Original-Kunstwerk „Wachender Engel“ von Susanne Haun  in der Grösse 17 x 24 cm, Tusche auf Hahnemühle Burgund gewinnen möchte, der kann sich an der Diskussion über die Frage „Wer oder was ist ein Künstler und warum?“ beteiligen.  Obwohl die Frage erst heute morgen freigeschaltet wurde,  gibt es bisher schon 58 Kommentare!  Näheres zu unserer 10-er Blogparade kann man hier in meinem Eintrag vom 12. April „Kunst umsonst“ (klick) nachlesen.  Unter allen Beteiligten an der laufenden Diskussion wird am Ende der Woche das tolle Bild von Susanne ausgelost und ausserdem gibt es zusätzlich ein Überraschungspäckchen der Firma Hahnemühle  zu gewinnen.

Und hier geht es zur Frage von Susanne Haun “Wer oder was ist ein Künstler und warum?”

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Join 59 other followers